 |
 |
|
 |
 |
 |
|
Pop-Report vom 20.04.2012 |
|
|
|
|
|
|
|
CD Kritik
The Audience: "Hearts"
Explosiver Post-Punk straight outta Hersbruck
Genauso wie von einigen internationalen Protagonisten des Post-Punk-Revivals hat man auch von den deutschen Vorreitern The Robocop Kraus länger nichts mehr gehört. So ist es jetzt an The Audience das Genre und die gemeinsame Heimatstadt Hersbruck bei Nürnberg wieder auf die Pop-Landkarte zu bringen.
Dabei liegt auch das letzte Album von The Audience bereits einige Zeit zurück - "Dancers and Architects", das nur 18 Monate nach dem Debüt "Celluloid" erschien, datiert immerhin aus dem Jahre 2008. Nun ist aber "Hearts" da, wie gewohnt auf Hazelwood Vinyl Plastics erschienen. Ihrem musikalischen Stil ist die Band ebenso treu geblieben: das Quintett mischt druckvoll Punk, Wave und Disco, jeweils mit einem Post- davor. Dazu kommen Prog- und Psychedelic-Ausflüge.
Die Band gibt eine hohe Uptempo-Schlagzahl vor: nur gelegentlich wird sich im Midtempo ansatzweise zurückgelehnt. Das macht "Hearts" zu einer hochenergetischen, tanzbaren Platte; Schlagzeug und Bass kommen genretypisch die maßgebliche Rolle zu. Auf die Dauer von 12 Songs und fast 50 Minuten nutzt sich das Konzept aber ein wenig ab. Dabei hat das Album jeweils für sich genommen Highlights genug zu bieten. Etwa der hibbelige, dunkel dräuende Opener "We Belong To Boys", das siebenminütige Post-Punk-Monster "Waves" oder das knackig auf den Punkt gespielte "We Are Just The Hearts".
www.theaudience.org (ra) |
|
|
|
 |
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
|
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |
Disclaimer Pop100 ist nicht verantwortlich für Inhalte von verlinkten Seiten externer Anbieter. |
|
|