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Pop-Report vom 04.02.2009 |
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| THe Heart of Horror |
CD Kritik
The Heart of Horror: "You Need A Coin"
Melancholisch und melodieverliebt überzeugt das Akustik-Duo bei seinem Debüt
Wer denkt, es gäbe in einer Zeit voll von Elektro- und Rockmusik, keine guten Akustik-Künstler mehr, der kann seit kurzem zum nächsten Plattenladen gehen und sich am Album "You Need A Coin" erfreuen. The Heart of Horror, das Projekt von Mathias Reetz und Tim Ebert, brilliert mit ruhigen sowie energiegeladenen Akustik-Sounds ala Travis oder Kings of Convenience.
Von Anfang an merkt man als Hörer, dass es sich hier um mehr handelt, als nur gute Songs. Im Laufe des Albums wird die Botschaft klar, die Herr Reetz uns mitteilen will. "You Need A Coin" schildert Situationen der Ratlosigkeit, Unsicherheit und anderer, sehr tiefgründig-trauriger aber dennoch menschlicher Eigenschaften.
Nach dem Opener "Avalanche", einer fließenden, traurigen Ballade, folgt direkt das energiegeladene "Embrance", welches die Hoffnung besingt, die nach emotionalen Tiefpunkten folgt: "Embrace your life and wash your fears away!". Also noch deutlicher kann die Botschaft dieses Songs gar nicht sein.
Insgesamt zieht sich die Mischung aus Melodien zum Mitsingen und Songs zum Nachdenken durch das gesamte Album. Dennoch verliert man als Hörer nie das Interesse. Falls die Monotonie einmal die Oberhand zu gewinnen droht, werden einfach Orgel-Parts oder jazzige E-Gitarren eingearbeitet, die den Sound auflockern.
Selbst zum Ende hin, wo selbst bei guten Alben auch mal weniger überzeugende Songs auftauchen, lassen The Heart Of Horror nicht nach. Es wird noch einmal laut mit dem vorletzten Titel "Stay". Sänger Mathias scheint quasi zum Schluss noch einmal alles in die Waagschale werfen zu wollen.
Nur bei dem letzten Song, "Weightless", wiederholen sich nicht nur Botschaften sondern irgendwie auch die Art des Songs. "I wanna be free" singt der Sänger und setzt damit den Schlusspunkt unter dieses gelungene Album: ein Leckerbissen für Musikfans der leichten Indie-Kost mit zielstrebiger Botschaft.
Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen: "Take your heart away from me and If you go than set me free", wie es in "Let it go" so schön traurig heißt. Jeder, der das Album gehört hat, wird allerdings zustimmen, dass "You Need A Coin" bleiben wird.
"You Need A Coin" von The Heart of Horror ist bereits erschienen (Paul!/Rough Trade).
www.myspace.com/theheartofhorror (lb) |
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