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Pop-Dialog vom 15.12.2003
Peter Sommer – Leiter des WDR-Rockpalast
Peter Sommer
Peter Sommer kam 1985 als freier Autor zum WDR. Kurze Zeit später begann er dort ein Volontariat und arbeitet seit 1988 als Regisseur für den Sender. „Ich habe als Regisseur neben der Musik in vielen Bereichen gearbeitet: Ich habe Filme gemacht und Sendungen, wie Boulevard Bio. Ich habe über die Präsidentschaftswahlen Bill Clintons und George Bushs berichtet oder über den Jahrestag des 11. September. Aber die große Liebe gehört seit meinen Teenagertagen der Rockmusik.“ Man kann also davon ausgehen, dass im April 2003 ein Traum für Sommer in Erfüllung ging. Seitdem leitet er (als Nachfolger von Peter Rüchel) den WDR Rockpalast. Außerdem ist er für den Bereich Jazz zuständig. Pop100 wollte von Peter Sommer wissen, wie genau sich der Wechsel angefühlt hat, und welche Pläne er für die Zukunft des Rockpalast schmiedet.

Pop100.com: Was war das für ein Gefühl, eine so traditionsreiche Sendung wie den Rockpalast zu übernehmen?

Sommer: Ich bin 46 und gehöre zu denjenigen, die den Rockpalast von Anfang an kennen und verehren. Wir haben in unserem Keller Rockpalast-Partys gefeiert und die Konzerte auf meinem Tonbandgerät aufgezeichnet. Immer begleitet von der Angst, beim Herumdrehen des Bandes einen Song zu verpassen. Als ich nach meiner Aufnahmeprüfung beim WDR gefragt wurde, wo ich denn arbeiten wolle, habe ich natürlich den Rockpalast genannt. Das hat dann aber nicht geklappt. Stattdessen landete ich beim Jazz. Nach einer langen Reise, die ich nicht missen möchte, bin ich nun angekommen. Das ist schon ein besonderes Gefühl!

Der Rockpalast hat viele dieser Fans der ersten Stunde. Im Fussball würde man sagen, er ist ein echter Traditionsverein, der große Zeiten gesehen hat. Lange Zeit war der Rockpalast die einzige Fernsehsensung, die über Musik berichtete und Konzerte übertrug. Heute gibt es MTV und VIVA, die auch Musik präsentieren, wenngleich vollkommen anders. Damals gab’s ganze Nächte, heute stehen uns 60 oder 90 Minuten in der Woche zur Verfügung. Die Dinge verändern sich eben, und dieser Herausforderung will ich mich stellen.

Pop100.com: Wie?

Sommer: Der Rockpalast war nie das große Quotending. Aber er hat eine feste Fangemeinschaft. Leider erreichen wir nicht automatisch jeden, der gerne Rockmusik hört. Viele meiner Freunde sind echte Fans, aber den Rockpalast sehen sie nie. Das ist ihnen einfach zu spät. Trotzdem kommen wir im Schnitt auf eine Quote zwischen vier und fünf Prozent. Es wäre natürlich gut, wenn wir das weiter steigern könnten.

Ich will die alt bewährte Präsentation von Konzerten erhalten, möchte aber auch formal und inhaltlich neue Wege gehen, einfach „journalistischer“ werden. Anstelle von Ü-Wagenproduktionen mit viel Personal haben wir die Festivals in Haldern und Weeze (Terremoto) nur mit drei Kamerateams aufgenommen und daraus drei Sendungen gemacht.

Die Veränderung in der Technik (und damit auch in den Kosten) zieht eine Veränderung von Form und Inhalt nach sich: es ist eine eher filmische Annäherung. Sie versetzt uns in die Lage, schneller zu reagieren, als wir es mit den Ü-Wagen könnten. Porträts von Bands, Musikern, Labels, Klubs, Szenen etc. schweben mir vor. Außerdem habe ich begonnen, verschiedene Module einzurichten, die man ganz verschieden zusammensetzen kann: 15-, 30-, 45-, 60- und 90-Minuten-Programme. Die kleinste Einheit ist derzeit der DVD Tipp. Er ist 15 Minuten lang und kommt einmal im Monat. 90 Minuten entsprechen in der Regel der Dauer eines Konzerts. Das 45-Minuten-Modul kann für ein Porträt genutzt werden. Und 30 Minuten sind vielleicht gut, um eine Newcomer-Band vorzustellen.

Pop100.com: Was halten Sie von der Eindampfung der Sendezeit?

Sommer: Ganz sicher ist Länge kein Qualitätsmerkmal.

Pop100.com: Hat die Verkürzung der Sendezeit dem Rockpalast geschadet?

Sommer: Fragen Sie zehn Leute, und Sie werden 10 Meinungen bekommen. Natürlich gibt es Stimmen, die sagen: „Das ist nicht der Rockpalast.“ Andere sagen: „Ich entdecke bei Euch ganz neue Themen. Ihr seid viel flexibler geworden.“ Ich glaube es ist weniger die Sendezeit als der Sendetermin. Wenn es gelänge, den Rockpalast als 90- oder 120-minütiges Format auf seinen alten Sendeplatz, die Samstagnacht, zu verlegen, wären sehr viele Zuschauer zufrieden. Wir arbeiten daran. Aber um keine falschen Hoffnungen zu wecken: Die Redaktion besteht aus Ursula Moik im Sekretariat und mir. Damit betreuen wir den Rockpalast und den Jazz mit rund acht Stunden Programm im Monat. Vielmehr ist nicht drin.

Pop100.com: Ist es manchmal gut für die Prägnanz eines Formats, wenn die Zeit knapper ist?

Sommer: Ja, durchaus, weil man verdichten muss, um auf den Punkt zu kommen. Qualität und Quantität sind einfach nicht gleichzusetzen. Wenn wir zum Beispiel auf Festivals filmen, wo es keinen Soundcheck gibt, passiert es häufig, dass der Sound der ersten drei oder vier Titel nichts taugt. Warum sollten wir das zeigen? Es ist nicht gut für die Musik, und es schadet der Band. Es gibt immer mehr Künstler, die das sehr genau nehmen. Iron Maiden zum Beispiel waren mit dem Ton bei Rock am Ring 2003 nicht zufrieden. Deshalb dürfen wir das Konzert nicht wiederholen. Das muss man akzeptieren. Viele Zuschauer verstehen diese Zusammenhänge nicht und denken, es läge an uns.

Pop100.com: Was will das Publikum denn?

Sommer: Da gibt es mindestens zwei Lager. Diejenigen, die nur Konzerte sehen wollen und diejenigen, die sich auch für Interviews und Berichte interessieren. Neulich haben wir Colosseum aufgenommen, eine Kultband der frühen 70er Jahre. Dick Heckstall-Smith, der wichtige Saxofonspieler der Band, war schwer erkrankt und wurde von Barbara Thompson ersetzt. In Interviews erklärte Bandchef Jon Hiseman, was passiert ist. Die Musik allein kann das nicht leisten. Was nützt mir also ein pures Konzert, wenn ich diese Info nicht bekomme? Mich interessieren die Menschen hinter den Instrumenten, die Geschichten hinter einem Song.

Eines ist sicher, wir werden kein Programm für die Engstirnigen machen. Es gab in den 70er Jahren gute Rockmusik, aber heute eben auch! Ich kann nichts damit anfangen, wenn jemand meint, dass es nach Deep Purple keine guten Rockbands mehr gegeben hat. Rock ist international und open-minded. Musik verändert sich ständig und damit auch der Rockpalast.

Pop100.com: In letzter Zeit gab es immer wieder Rockpaläste, die sich mit Bands außerhalb des Rocks beschäftigten. Zum Beispiel Asian Dub Foundation, Interpol oder Die Beginner. Wie kommt das?

Sommer: Im Rockpalast sollte alles vorkommen, was im weitesten Sinne Rockmusik ist. Diese Bands sind bei WDR Bootleg Produktionen aufgenommen worden. In dieser Reihe werden regelmäßig Newcomer Bands vorgestellt. In der Regel wenden wir uns damit auch an ein jüngeres Publikum. Das ist ganz wichtig!

Pop100.com: Wie kam die Idee auf, einen DVD Tipp in die Sendung zu integrieren?

Sommer: CDs konnten wir nicht vorstellen, DVDs schon. Soweit ich weiß, sind wir die ersten und die einzigen, die dieses Format im Programm haben. Der DVD-Tipp ist eine reine Serviceleistung. Wir stellen Neuerscheinungen vor und bewerten sie. Das hilft beim Kauf.

Pop100.com: Wie beurteilen Sie die aktuelle Musikmedien-Landschaft?

Sommer: Ich denke so oft, hier geht es gar nicht mehr um Musik. Die Promo-Abteilungen der großen Plattenfirmen wissen vielfach nichts über die Bands, die ihre Company im Stall hat. Heute neu morgen schon verschwunden. Das ist der Trend. Es gibt kaum noch eine Übersicht in diesem Dschungel von neuen Alben und Gruppen. Gesucht wird eigentlich nur der Bestseller. Dabei fallen leider viele gute Bands durch’s Rost. Ich vermisse da die Nachhaltigkeit der Betreuung und die Liebe zur Musik.

Wir erleben gerade die Krise der Plattenindustrie. Pleiten, Firmenzusammenschlüsse, etc. Es gibt Leute, die sagen, in zwei Jahren wird es keine Major-Companies mehr geben. Die CDs sind viel zu teuer, und die junge Generation saugt die Alben eben aus dem Web und brennt, anstatt zu kaufen - mit der Hard- und Software der gleichen Konzerne. Verrückt! Wir alten Fans wollen die Original-Alben besitzen, Gebranntes ist für uns nichts wert. Eine LP war etwas sehr Sinnliches, es drückte den Wert der Musik aus - genau wie ein gebundenes Buch. Ich fürchte diese Art von Wertschätzung ist vorbei. Leider!

Pop100.com: Warum ist der Rockpalast Ihrer Meinung nach wichtig für das deutsche Fernsehen?

Sommer. Bei MTV und VIVA laufen überwiegend Videoclips. Das ist Industrieware, die von den Plattenfirmen nur mit einem Ziel gemacht wird: CDs zu verkaufen. Kein Video, keine Sendung. Bands kleiner Firmen haben da schlechte Aussichten. Beim Rockpalast wählen wir unsere Themen frei und geben zum Beispiel in der Reihe Crossroads vollkommen unbekannten Bands die Chance, sich in einer 45-minütigen Sendung zu präsentieren. Das ist ein großer Unterschied, und deshalb ist der Rockpalast als Gegenstück zu der vorherrschenden Präsentation von Musik und Bands wichtig.

Pop100.com: Welche Pläne gibt es für die Zukunft?

Sommer: Ich möchte die alten Fans bei der Stange halten und junge dazugewinnen. Wenn es dabei gelänge, die Quote noch ein Stück zu steigern, wäre das prima. Mir würde es gefallen, wenn der Rockpalast wieder als gestaltende Kraft tätig würde, so wie es bei den Grugahallen- und Loreley-Festivals üblich war. Alleine erreicht man heute gar nichts. Deshalb sind Kooperationen und Partnerschaften wichtig: mit Radio, TV-Sendern, Printmedien, Festivalveranstaltern, Klubbesitzern und natürlich mit Bands, Platten- und DVD-Firmen. Es gibt noch so viele ungenutzte Synergien.

Die filmisch-dokumentarische Seite des Rockpalast stärker auszubauen, ist ein weiteres Ziel. Unser Internetauftritt www.rockpalast.de wird als programmbegleitendes Element weiter verbessert werden.

Und in einem vereinigten Europa interessiert es mich natürlich zu sehen, wie unsere europäischen Nachbarn mit der Rockmusik umgehen. Die Norweger haben zum Beispiel eine sehr interessante Musikszene. Darüber zu berichten, würde mich sehr interessieren. Die oben angesprochene Zusammenarbeit auch auf internationaler Ebene auszubauen, ist also ebenfalls ein Ziel. Im Januar drehen wir auf dem Eurosonic-Festival in Holland. Da kommen Bands aus ganz Europa zusammen. Eine echte Talentbörse. Und damit eine gute Gelegenheit, das Blickspektrum zu erweitern.

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