 |
 |
|
 |
 |
 |
|
c/o Pop 2010: Mit dem Sound of Cologne zuversichtlich in die Zukunft |
|
|
|
|
|
|
|
Selbstsicher geht man in Köln in die sechste Ausgabe des Stadtfestivals – die Lethargie der jüngsten Vergangenheit scheint in der Domstadt endgültig passé
KÖLN, 11.06.10 (100/c/o). Nach einer überaus erfolgreichen Ausgabe 2009 steuert man in Köln selbstbewusst auf die diesjährige c/o Pop zu. Die positiven Kritiken aus dem letzten Jahr, auch aus der Hauptstadt und dem Ausland, waren nach vielen Jahren des kulturellen Aderlasses Balsam auf die Kölner Seele. Die herben Rückschläge vergangener Jahre sind längst vergessen und die Stadt sieht sich wieder auf dem Weg in die erste Liga der Pop-Metropolen.
Der Geist steht am Rhein ganz nach Vernetzung. Die Planungsbüros der c/o Pop befinden sich seit einigen Monaten im ehemaligen 4711 Verwaltungsgebäude in Ehrenfeld, welches inzwischen mehr als 70 weitere Unternehmen aus der Kreativwirtschaft beherbergt. In Anlehnung an eine Variante des Techno, die in den 90ern von Köln aus die Welt eroberte, nennt man sich in Ehrenfeld selbstbewusst Sound of Cologne. Neben einer intensiveren innerstädtischen Zusammenarbeit möchte Köln sich auch global wieder einen Ruf erarbeiten. Georg Quander, Kulturdezernent der Stadt, kommentiert die bisherigen Leistungen des Sound of Cologne wie folgt: "Kölner Künstler und Labels traten in den ersten anderthalb Jahren bei renommierten internationalen Festivals wie Sónar in Barcelona, Global Groove in Neu Delhi und SXSW in Austin auf. Bei der Expo 2010 in Shanghai (1. Mai bis 31. Oktober) sorgt Sound of Cologne mit einem eigenen Konzept für die popmusikalische Begleitung der NRW-Woche (20.-26. September) in der chinesischen Metropole".
Die c/o Pop selbst findet dieses Jahr vom 23. bis zum 28. Juni statt – zwei Monate früher als gewohnt – und ist sowohl was die Convention betrifft, als auch musikalisch bestens aufgestellt. Unter dem Motto C’n’B – Creative Business Convention verspricht man sich interdisziplinäre Gesprächsrunden und Vorträge. Die rund 120 beteiligten Referenten wollen dabei keineswegs auf die Musikbranche fokussiertes Stückwerk betreiben, sondern die Kreativwirtschaft als ein zusammenhängendes Ganzes betrachten und diskutieren. Zu den renommiertesten Gästen zählen dabei Robert Tercek, Präsident des Oprah Winfrey Networks, Brian Storm von MediaStorm, der ehemalige Pink Floyd Manager Peter Jenner, Ed Banger Labelchef Busy P. sowie Joe Woods vom World Center for New Thinking Foundation.
Das Festival sucht wie im vergangenen Jahr erneut die ausgewogene Mischung aus etablierten Acts auf der einen, sowie unbekannten Bands und Künstlern auf der anderen Seite. Dazwischen ist Platz für Kurioses und Unerwartetes sowie ein umfangreiches Nachtprogramm, das zahlreiche hochklassige Discjockeys nach Köln lockt. Zum Festivalauftakt am Mittwoch präsentieren sich Shantel & Bucovina Club Orkestar im Gloria Theater mit einer Mischung aus osteuropäischer Folklore, Techno und Big Band-Sound. Der Festivaldonnerstag reizt vor allem durch die Konzerte der Bands Phoenix (im Rahmen der Telekom Street Gigs) und Booka Shade sowie durch den Auftritt der Lokalmatadore Von Spar. Ab 23 Uhr locken die Technonächte der Labels Cómeme und Get Physical. Weitere Highlights sind der Spex-Live Abend mit Caribou, Bonaparte und Robyn sowie die obligatorische Kompakt-Sause am Freitag. Unter anderem mit dabei: Gui Boratto, Matias Auguayo & Band sowie Ewan Pearson. Der Samstag steht ganz im Zeichen von Chic Belgique, dem Musik- und Kunstfest im und um das Belgische Viertel. Im Anschluss präsentieren sich etablierte Kölner Party-Formate mit hochkarätigen Gästen im Rahmen der großen Clubnacht. Tags darauf lädt die Hamburger Kultband Die Sterne in den Stadtgarten. Mit im Gepäck: Die Songs des neuen Longplayers "24-7". Am Montagabend schließt das Festival mit einem Konzert von Aufgang, die als Grenzgänger zwischen elektronischer Musik und Klassik in den vergangenen Monaten für viel Aufsehen sorgten.
Lange Nächte werden es also in Köln. Und vielleicht wird der ein oder andere heimlich bereits den Wiederaufstieg in die erste Liga der Popmetropolen feiern. Ob der jedoch schon geschafft ist, bleibt fraglich.
c-o-pop.de |
|
|
|
 |
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
|
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |
Disclaimer Pop100 ist nicht verantwortlich für Inhalte von verlinkten Seiten externer Anbieter. |
|
|