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Hamburg ruft zum 5. Reeperbahn Festival

Die weltbekannte Amüsiermeile avanciert im September zum Musik und Creative Industries Mekka

Schon lange gründet sich der musikalische Ruf Hamburgs nicht mehr nur auf die Beatles und den Starclub. Seit seligen Beat-Tagen ist das deutsche Tor zur Welt ein Schmelztiegel musikalischer Szenen und Ideen. Von der Erweckung deutschsprachigen Rocks durch Udo Lindenberg über Punk bis zu Hamburger Schule, Acid Jazz und HipHop: Die Anziehungskraft Hamburgs und insbesondere St. Paulis und der Reeperbahn ist ungebrochen.

Willkommen in Deutschlands kreativster Nachbarschaft

Früher wurde ein Betriebsausflug ins Rotlichtmilieu diskret behandelt, heute lockt die Reeperbahn die Kreativen an wie das Licht die Motten. Kein Zufall ist es da, dass sich seit 2006 auf der weltweit bekannten "sündigen Meile" das Reeperbahn Festival etabliert hat. Jeweils im September klingt hier Musik aus jeder Ecke. Im vergangenen Jahr traten mehr als 150 Künstler in 20 Clubs und Venues auf und lockten mehr als 17.000 Festivalbesucher an.

Inzwischen versammeln sich unter der Dachmarke des Festivals, das 2010 vom 23. bis zum 25. September stattfindet, auch die Creative Industries Konferenz Reeperbahn Campus und der Schwerpunkt Reeperbahn Arts. Letzterer steht in diesem Jahr u.a. für die frei zugängliche Musik-Poster-Convention Flatstore Europe #5 auf dem Spielbudenplatz.

Hauptattraktion bleibt aber das Festival mit einem breit gefächerten Line Up von Musikern und Bands. Unter den ersten Ankündigungen finden sich beispielsweise hoch gehandelte Acts wie Blood Red Shoes, Royal Republic, The Black Box Revelation oder This Will Destroy You. Mit der Norwegerin Marit Larsen ist sogar so etwas wie ein Headliner verpflichtet worden. Schon bestätigt sind außerdem die Auftritte von Babylon Circus, beat!beat!beat, Captain PlanET, Curry & Coco, Fehlfarben, Fotos, Hans Unstern, Heroes & Zeroes, Hundreds, Irie Révoltés, Jochen Distelmeyer, Johnossi, klein, Mohna, Musée Mécanique, Nils Koppruch, Onkel Berni, Potion, Schlachthofbronx, Spacemen Spiff, Stornoway, Superpunk, The Chap, The Jack Stafford Foundation, The Lost Crew, The Mountains & The Trees, Tim Neuhaus & Band, Tusk, Vierkanttretlager, Wolf Parade und Young Rebel Set. Das dreitägige Festivalticket ist für 59 Euro zu haben, die Zweitagestickets für je 45 Euro und die Tagestickets kosten 29 Euro.

Der etwas andere Branchentreff

Während der Abend nach wie vor den Feierwütigen gehört, die in den Clubs des Viertels neue Künstler entdecken und alte Lieblinge live sehen können, wird tagsüber auf dem Spielbudenplatz die Entwicklung der Creative Industries diskutiert. Nach der viel versprechenden Premiere im vergangenen Jahr bietet die Konferenz Reeperbahn Campus auch heuer Brancheninteressierten die Möglichkeit zur Präsentation, zum Dialog und zur Vernetzung. 2009 nutzten rund 1.000 Akkreditierte aus den Bereichen Musik, Film, IT und Games diese Möglichkeit auf 27 Fachveranstaltungen.

Detlef Schwarte, Geschäftsführer des Reeperbahn Veranstalters Inferno Events GmbH & Co. KG, stellt die Besonderheit des Campus gegenüber anderen Branchentreffen heraus: "Kaum jemand möchte sich noch als traditioneller Aussteller der Branche und den Konsumenten präsentieren. Denn ob in typischen Reeperbahn-Kneipen oder auf einer Hafenbarkasse, ob im Rahmen der Konferenz oder des Festivals - jeder Partner findet hier seine eigene Plattform und seine Zielgruppe - und das alles auf wenigen Metern im Herzen von Deutschlands kreativstem Viertel."

Zuspruch erhält der Campus von etablierten Größen und Nachwuchskräften. So lädt der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (idkv) seine Mitglieder sowohl zur Jahreshauptversammlung als auch zum 25-jährigen Jubiläum nach Hamburg ein. Warner Music präsentiert während der drei Tage in einer eigenen Lounge exklusive Showcases und Network-Meetings.

Unbeschwerten und sicheren Spaß für Fans und Künstler auf Festivals stellen die Sicherheitsspezialisten der Europäischen Festivalvereinigung Yourope in den Mittelpunkt ihrer Tagung und das Swiss Music Export Bureau spendiert in einer Reeperbahn-Kneipe ein schweizerisches Käseraclette. Unterstützung bei der Entwicklung des Konferenzprogramms erhält der Campus von den Studenten und Mitarbeitern des Hamburger Instituts für Kultur- und Medienmanagement (KMM).

Informationen und ständige Aktualisierungen finden sich auf den Seiten des Reeperbahn Festivals sowie des Reeperbahn Campus.

Bisher bestätigte Acts (180):
Absynthe Minded
Adolar
Ali Love
Amo Jr.
Armanda Jenssen
Babylon Circus
Balthazar
Band of Skulls
beat!beat!beat!
Ben Howard
Bernd Begemann
Black Earth
Blackmarket
Blood Red Shoes
Boy
Brandt Brauer Frick
Bye Bye Bicycle
Caitlin Rose
Captain PlanET
Cee Lo Green
Champions
Clara Bow
C-Mon & Kypski
Cosmo Jarvis
Curry & Coco
Customs
Dan Mangan
Deer Tick
De Staat
Donovan
Dota und die Stadtpiraten
Earl Greyhound
Edwyn Collins
Egyptian Hip Hop
Eivor Palsdottir
Elin Ruth Sigvardsson
EP`s Trailer Park
Evening Hymns
Exit Calm
Fehlfarben
Feloche
FM Belfast
For a Minor Reflection
Fotos
Frank Turner
Frida Gold
Friska Viljor DJ-Team
Fuck Art Let`s Dance!
Gabe Dixon
Game Over
Ganes
Ginger Ninja
Gisbert zu Knyphausen
Go Astronaut
Goldhawks
Goldheart Assembly
Gonzales (Film)
Gonzales (Piano)
Grant Campbell
Hamel
Hannah Georgas
Hans Unstern
Hellberg & Areskog
Heroes & Zeros
High Quality Girls
Hjaltalin
Horse Feathers
Hundreds
Imaad Wasif
Irie Révoltés
Isbells
James Yuill
Janina
Jochen Distelmeyer
Johnossi
Junip
Karima Francis
Kat Frankie
Kellermensch
klein
Kobert
Kristofer Aström
Kurran and the Wolfnotes
LaBrassBanda
Lars and the Hands of Light
Laura Jansen
Leilanautik
Lena Malmborg
Life in Film
LoneLady
Love Amongst Ruin
Lydia Daher
Lyrebirds
Maike Rosa Vogel
Marie Fisker
Marina & The Diamonds
Marit Larsen
Max Prosa
Michael Squire
Minna von Bahrenfeld
MIT
Moddi
Mohna
Mother-Unit
Moto Boy
Mounir
Murder
Murmansk
Musée Mécanique
Nabiha
Nedry
Neon Pingu Pussys
Nils Frahm
Nils Koppruch
Olöf Arnalds
Onkel Berni
pandoras.box
Parfum Brutal
Petula
Potion
Prinzhorn Dance School
Punk TV
PVT
Rox
Royal Republic
Saalschutz
Schlachthofbronx
Selah Sue
Silje Nes
Simon Says No!
Spaceman Spiff
Still Flyin`
Stornoway
Superpunk
Talking to Turtles
The Black Angels
The Black Atlantic
The Black Box Revelation
The Broken Beats
The Carolines
The Chap
The Crookes
The Dandies
The Great Bertholinis
The Irrepressibles
The Jack Stafford Foundation
The Jolly Boys
The Late Call
The Lost Crew
The Megaphonic Thrift
The Mountains & The Trees
The Popopopops
The Rumour Said Fire
The Sewergrooves
Thee Attacks
This Will Destroy You
Tian
Timber Timbre
Tim Neuhaus & Band
Timo Räisänen
To All My Friends
Torpedo
Toy Horses
Treetop Flyers
Tusq
uijuijui
ULTRNX
Venus in Flames
Videoclub
Vierkanttretlager
Wax Tailor
Who Knew
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Wilhelm Tell Me
William the Contractor
Wolf Parade
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